Dmitrij Kapitelman „Eine Formalie in Kiew“

Dmitrij Kapitelman erzählt von einer Familie, die in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht.

„Eine Formalie in Kiew“ ist die Geschichte einer Familie, die einst voller Hoffnung in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht. Erzählt mit dem bittersüßen Humor eines Sohnes, der stoisch versucht, Deutscher zu werden.

Dmitrij Kapitelman kann besser sächseln als die Beamtin, bei der er den deutschen Pass beantragt. Nach 25 Jahren als Landsmann, dem Großteil seines Lebens. Aber der Bürokratie ist keine Formalie zu klein, wenn es um Einwanderer geht. Frau Kunze verlangt eine Apostille aus Kiew. Also reist er in seine Geburtsstadt, mit der ihn nichts mehr verbindet, außer Kindheitserinnerungen. Schön sind diese Erinnerungen, warten doch darin liebende, unfehlbare Eltern. Und schwer, denn gegenwärtig ist die Familie zerstritten.

Moderation: Alexander Estis

Kooperation mit ADIRA – Antidiskriminierungsberatung und Intervention bei Antisemitismus und Rassismus, Jüdische Gemeinde Dortmund K.d.ö.R, Literaturhaus Dortmund

Foto Dimitrij Kapitelman © Christian Werner

Datum
13. Sep. 2023
Abgelaufen!
Uhrzeit
19:30
Preis
Eintritt frei
Weitere Informationen
Ticket I Reservierung
Standort
literaturhaus.dortmund
literaturhaus.dortmund
Neuer Graben 78, 44139 Dortmund